22.2.2013: Unser heutiges Tagesziel heisst Hanmer Springs. Gutgelaunt fahren wir Richtung Christchurch. Ein Telefonanruf von Maui zwang uns, das Tagesprogramm wieder zu ändern. Sie baten uns, da das Wasserproblem immer noch nicht gelöst war, in die Werkstätte nach CC zu kommen um das Fahrzeug einer nochmaligen Inspektion zu unterziehen. Mein erneutes Email scheint ernsthafte Wirkung zu zeigen. Ja, unterdessen glich das Fahrzeug einer eigentlichen Wasserquelle. Nicht nur in der Duschewanne, sondern auch auf dem Boden im Wohnbereich und beim Übergang von der Führerkabine in den Wohnbereich bildeten sich Wasser(Lachen). Drei Mechaniker nahmen sich nun dieses Problems an und wir wurden gebeten wieder einmal zu warten. Nach einer Stunde verständigte uns Katie, dass wir ein Ersatzfahrzeug bekommen, weil die Ursache dieser verschiedenen Wasserherkünfte so schnell nicht eruierbar seien.
Also waren wir gezwungen unsere schön eingeräumten Kleider und Utensilien aus dem einen Wagen raus und in den andern Camper umzuladen. Ich meldete Maria "Alles umgeladen". Die Gewissenhaftigkeit von Maria hat aber dafür gesorgt, dass unter den Sitzbänken doch noch einiges an Kleidern und Utensilien zum Vorschein kamen. Sorry Maria! Wir sind ja nicht nach NZL gekommen um zu "zügeln", sondern um Urlaub zu machen. Katie von Maui versüsste uns diesen Umzug aber mit einer vorläufigen Gutschrift von $ 200 auf meiner Kreditkarte. Beim bisher benutzten Fahrzeug haben wir den Tank fast leer gefahren und die Gasflasche hatte dasselbe Problem. So erhielten wir mit dem neuen Fahrzeug auch gleich einen vollen Benzintank und eine neu gefüllte Gasflasche. Also beginnen wir unser NZL- Abenteuer von Neuem. Wir erreichten zwar unser gestecktes Tagesziel Hanmer Springs, aber wir hatten keine Zeit mehr diese "Hot Springs" zu geniessen.
Hanmer Springs liegt eingebettet in einem Seitental. Auf der Hinfahrt entdeckten wir wieder riesige Felder und Wiesen mit unglaublich dimensionierten Bewässerungsanlagen. Diese bewegen sich während der Berieselung entweder geradeaus oder im Halbkreis von 180 Grad. Der längste Zusammenbau von diesen Elementen hat Maria auf 19 beziffert was gut und gerne eine Länge von 500 m ergibt. Maria freute sich auf diesen Campingplatz, war dieser doch mit einer Waschmaschine mit warmem Wasser ausgerüstet. (Christian lässt grüssen). Tatsächlich sind bei den meisten Laundrys nur kalte Wäschen möglich.
Heute war, vom Fahrzeugwechsel abgesehen, eher ein langweiliger Tag. Aber es gibt auch im normalen Leben nicht tägliche Highlights.
23.2.2013: Um unsere Badegelüste zu stillen wollten wir eigentlich heute Morgen ins Thermalbad gehen. Wir erinnerten uns aber an Urlaube auf Ischia. Nach den damaligen Thermalquellenbesuchen, waren wir anschliessend so erschöpft. Diesem Phänomen wollten wir ausweichen, sagte uns doch das Tagesprogramm, dass wir bis Motueka rund 300 Kilometer fahren sollten. Wieder eine eindrückliche Fahrt in den "Voralpen" der Südinsel. Berge, Wälder in allen Variationen, Kieferbäume, Mischwälder und und. Ein Halt bei den "Maruia Falls". Diese sind mit 10 m Höhe nicht so spektakulär, aber in der Breite ist dieser Wasserfall doch sehr eindrücklich.
Wieder im "Talgrund" angelangt wurde die Vegetation wieder üppiger. Riesige Hopfenfelder, Apfelbaumplantagen, Reben und Getreideäcker machten auf uns wieder einen immensen Eindruck.
Lange sind wir bereits gefahren. Unser Magen verlangte nach einem guten Kaffee und etwas dazu. In Kohatu, an der Abzweigung Richtung Motueka, steht ein Kaffeehaus. Mutterseelenallein.
So bestellten wir unsern Kaffee und Citronencake mit Naturjoghurt. Es hat fänomenal geschmeckt. Ein Ehepaar, welches in unserer Nähe sass kam zu uns und sagte, gemäss eurem Dialekt kommt ihr auch aus der CH. Ja, aus Fiesch. Wir sind aus Euthal. Der Posthalter mit seiner Frau. Ein längeres Gespräch hat dann ergeben, dass sie die Eltern der international bekannten Schweizer Solojodlerin Nadia Raess sind.
Nach 309 Km sind wir an der Nordküste der Südinsel, in Motueka, angelangt. Gleich neben dem Abel Tasman Nationalpark und direkt an der Tasmischen See. Nach dem Check- In wieder das gleiche Ritual. Strom anschliessen, Wassertank füllen, Wäscheleine spannen und ein Bier. Dann Tagebuch abfassen und "eintöggelen" ins I-Pad. Wen treffen wir wieder? Vreni und Peter sind über die Westküste auch hier "gelandet". Wegen erlittenem Getriebeschaden haben sie jetzt auch ein anderes Fahrzeug. Am Abend gabs dann einen besonderen Tropfen offeriert von Vreni und Peter, Pete's Shep. So wird mein Name in NZL doch in Ehren gehalten.
Vom nahe gelegenen Flugplatz nimmt man ein komisches Brummen wahr. Ein Motorsegler zieht einen Delta in die Luft, klinkt den aus. So starten die hier, eine Konkurrenz für die doch zahlreichen Bergbahnen.
24.2.2013: Nach dem gestrigen doch strengeren Tag haben wir ausgeschlafen. Nach dem Frühstück fahrt mit dem Camper nach Marahau via Kaiteriteri. Autsch, war das eng und kurvenreich. Barfuss sind wir dann dem Strand entlang spaziert und genossen so ein naturmässiges Peeling. Wir beobachteten wie die Wassertaxis die Gäste in Schiffe verladen, mit denen auf einem Anhänger, gezogen von einem Traktor, ins Meer hinaus gezogen und dort abgeladen werden. So können die pfiffigen Neuseeländer Ebbe und Flut ein Schnippchen schlagen. Beim Einkauf in Motueka entdeckten wir eine Schweizer Bäckerei. Ach wie war die Enttäuschung gross als wir an der Eingangstüre standen. "Sorry, we are CLOSED". Also weiterhin Toastbrot essen. Zurück im Campingplatz sind wir noch ein paar Längen im Swimmingpool geschwommen.
25.2.2013: Heute wollten wir's wissen. Die Bäckerei "We are Open". Ein schönes Brot, zwei Cremschnitten und zwei Mandelgipfel, das war's. Unser Reiseziel heute ist Picton. Eine schöne Fahrt den Stränden und Beaches entlang nach Richmond und Nelson. Dann ging's wieder etwas in die "Höger". Plötzlich zeigte meine Benzinuhr, dass eben die Reserven des Tanks angezapft wurden. Schei........! Zurück zur letzten Ortschaft war zu weit und vorwärts war auch mehr als unklar, wann die nächste Tankstelle kommen wird. Wieder ein bisschen Adventureurlaub. Rai Valley hiess das ganz kleine Dorf, welches aber zwei Tankstellen anbot. Vorerst etwas kompliziert weil nur Bezahlung mit KK möglich war. Schlussendlich happy end. Juhuiiiiiiiiiiiiiiii wir hatten wieder den hochgelobten "Beförderungssaft". Erst jetzt kann ich Andreas verstehen, als er in Holland auf der Insel Fleveland weinte, weil wir im Range Rover fast kein Benzin mehr hatten und weit und breit keine Tankstelle war.
Die Weiterfahrt führte uns über die Pelorus Bridge, welche ein Verzasca- oder Maggia-ähnliches Gebiet überspannte, nach Canvastown, einer Goldgräberstätte aus dem Jahre 1864. Ab Havelock geht's über die "Queen Charlotte Scenic Drive" nach Picton. Ja, die Binntalstrasse ist dagegen fast eine Autobahn. Kurve an Kurve, man konnte das Auto auf einer Länge von fast 30 Kilometern kaum einmal gerade stellen. Dafür wurden wir mit einer Aussicht entschädigt, die Vieles, bereits erlebtes in den Schatten stellte. Zu guter Letzt, im Shakespeare Sound, stand ein Kreuzfahrtschiff. Wie dieses Schiff dahin gelangt ist? Das Foto beweist, ganz hinten Ebbe, dann seichtes Gewässer und etwas weiter vorne steht dieses Schiff.
26.2.2013: Maria hat heute Morgen entdeckt, dass im "Kitchen" dieses Campingplatzes ein Backofen steht. Diesen haben wir benützt und das restliche Brot vom Schweizer Bäcker "aufzufrischen". Noch vor dem Frühstück schmeckte es wie jeweils in der Bäckerei von Hanny, nach frischem, guten Brot. Heute haben wir vor eine Sound-Kreuzfahrt zu machen. Um 1.30 p.m. hiess es Leine los. Während dieser Fahrt passierte so Vieles, wovon wir keine Ahnung hatten. Die gelbe Route zeigte uns heute Fischzuchtanlagen, Muschelzuchtbetriebe, Landwirtschaftsbetriebe und viele, viele kleine Ferien-oder Wohnhäuschen. Quasi in jeder Bucht steht ein solches Haus. Was uns sehr beeindruckte, obwohl "abgelegener" geht's nimmer, alle Gebäude hatten Stromanschluss. Dies bemerkte man daran, dass in NZL noch alle Stromleitungen überirdisch an die Häuser herangeführt werden. Wir befanden uns eigentlich auf einem "Hurtigrutenschiff". Der Schiffsführer versorgte die verschiedensten Häuser, Höfe und ähnliche mit Waren für den täglichen Bedarf und vor allem mit der Post. Meist kündigt sich der Postboot-Skipper bei der nächsten Anlaufstelle per Funk an, sodass fast immer ein Empfangskomitee bereitsteht. Auch Hunde sind meistens ganz zuvorderst anzutreffen, die Kerle wissen genau, dass sie vom Schiffsführer mit einem Hundebiscuit belohnt werden. Es stehen nicht nur Rentner und sonnengegerbte Aussteiger am Schiffssteg, nein auch Kinder stehen oft bereit, um Schulunterlagrn abzuholen. Das System der "Correspondence School" erlaubt ihnen, zu Hause zu lernen; Unterlagen und Arbeitsbögen kommen per Boot, Kontakte zu Lehrer oder Lehrerin laufen aber übers Internet oder Funk. Interessant dies zu wissen.
Ein älterer Mann holte aber die Post von unserem Schiff mit dem Ruderboot ab, da der Wasserstand zu wenig tief war, konnte unser Schiff nicht anlegen. Nächster Halt war Stip Cave, die erste Anlegestelle von James Cook bei der Entdeckung NZL, inmitten eines Maorigebietes.
Als letzte Haltestellen wurden Bootshäfen im "Endeavour Inlett" bedient. Dort "wimmelt" es buchstäblich von Lodges, welche von Wanderern und Fussgänger besucht werden. Nachher ging's mit unserem Katamaran mit flotter Geschwindigkeit wieder zurück nach Picton. Die 4 1/2 stündige Fahrt kostete $ 91 pro Person. Nicht ganz günstig, aber während der Schifffahrt ist in NZL jeweils der Kaffee und der Tee à Discretions gratis im Fahrpreis inbegriffen. Man kann das auch umgekehrt ansehen und sagen, der Kaffee hat $ 91 gekostet und die Schifffahrt war gratis.
27.2.2013: Am früheren Vormittag verliessen wir Picton. Unser Tagesziel hiess Kaikoura. Vorerst aber haben wir in der "Weinhauptstadt" von Neuseeland einen Zwischenstopp eingelegt. Es ist bekannt, dass Blenheim reich an sehr schönen Parkanlagen sei. Das können wir nach unserem Besuch nur bestätigen. Wiederum "very British". Sauber gestylte Rabatten mit Blumen kombiniert mit Gemüse, in unserem Fall Tagetes zusammen mit Karotten, Petersilie, Randen, Salbei usw. Sieht wirklich toll aus und nachahmenswert.
So wie's halt auf einer Reise ist, verspürt man auch biologische Bedürfnisse. Ich habe eine Toilette entdeckt, habe mich darin eingeschlossen und dann kamen die Weisungen per Lautsprecher. "Türe verriegeln" und in vollem Wortlaut: "You can stay for max. 10 minutes". Ich habe keine Ahnung woher die mich kennen!!!!
In der Region Blenheim hat ein Schweizer Önologe ganze Arbeit geleistet. Er hat den eigentlichen Weinanbau für NZL neu "erfunden". Dieser Herr Fromm ist nun pensioniert, der Anbau und der Vetrieb dieser guten Weine werden aber weiterhin durch einen Schweizer geführt. Obwohl die NZL Spitzenweine heute alle mit Drehverschluss in den Verkauf gelangen, bleibt bei dieser Firma immer noch der Korken als Geheimnis für gute Weine bestehen.
Maria wünscht sich für heute Abend einen speziellen Ort als Übernachtungsort. Nicht Kaikoura wie vorgesehen. Wir fahren nach Marfells Beach. Ein gottverlassener Platz, nur über eine kleine schmale Strasse zu erreichen. Vorbei an den Salzseen von Lake Grassmere. Aber wau, wie haben wir dahinten gestaunt. So etwas von schön. Wir haben unser Fahrzeug platziert und nachher einen Spaziergang dem Strand entlang durchs seichte Wasser unternommen. Ein solchesnErlebnis geht tief, obwohl ich vorerst vom Vorhaben von Maria nicht so begeistert war. Sie wollte mich dann mit einem Kaffee und einem Muffins "aufpäppeln", wo ich doch lieber nochmals eine Schweizer Cremeschnitte gegessen hätte. Beim parkieren unseres Campers war die Frage, wo geht die Sonne auf, resp. wo geht sie unter. Wahrscheinlich muss ich die ganze Nacht umparkieren, damit das Auto am Morgen richtig steht. Da wir ja keine Ahnung hatten wo Norden liegt, habe ich mein I-Phone zu Hilfe genommen. Und wir haben richtig getippt.
Weil wir keinen Stromanschluss hatten, haben wir mit den Stirnlampen Yatzi gespielt und ich werde die Kasse wieder füttern, aber erst zu Hause. Ein toller Vollmond- und anderntags ein unbeschreiblicher Sonnenaufgang haben in uns Erlebnisse eingemeisselt, die man nicht mehr vergisst.
28.2.2013: Die Sonne schien voll in unser fahrbares "Wohnzimmer". Das Rauschen des Meeres bleibt unvergesslich. Vor der Wegfahrt hat uns unsere Schwägerin Erika besucht. Kurz nach der Wegfahrt befanden sich Kühe auf der engen Strasse und die geniessen Vortritt. Ob die das auch wissen?
Um 12.45 Uhr waren wir bereits in Kaikoura. An verschiedenen Stellen haben wir Seelöwen, Seehunde und Robben fotografieren können. Wenns um Faulheit geht, absolviere ich bei denen einen Kurs. Ehrlich, fauler geht's wirklich nicht wie diese sich auf den Felsbrocken ausruhen. Wir wollten in Kaikoura einen Whale - Watchingausflug buchen, aber $ 145 dafür pro Person zu bezahlen war "for us to extensive". Aus der Lektüre wurden wir auf geklärt, dass dieses Geschäft total in den Händen der Maori ist. Klevere Bürschchen.
01.3.2013: Maria hat im Reiseführer wieder eine Trouvaille gefunden. Wir fahren nach Mt. Lyford. Die haben zwar nur 10 Plätze aber nebenan eine Lodge mit einem Restaurant das alle Wünsche erfüllen würde. Stimmt das? Um einen sicheren Standplatz zu ergattern haben wir bereits um 11 a.m. eingecheckt. Nachher sind wir nach Hanmer Springs gefahren um das "verpasste" Schwimmen in den Hot Springs nachzuholen. Dieser Entscheid war goldrichtig. Eine tolle Anlage mit verschiedensten Wasserbecken von 28 - 42 Grad. Anschliessend Rückfahrt nach Mt. Lyford und dann zum Höhepunkt des Tages. Maria hat mir heute einen freien Tag versprochen, also "musste" ich nicht kochen. Wir liessen uns verwöhnen mit dem Besten aus Küche und Keller. Der Reiseführer hat nicht zuviel versprochen. Hat das geschmeckt. Mmmmhhhhhh fein oder wie wir zusammen mit Lore und Michael zu sagen pflegen "gruusig". Nachher gesellte sich der Hund des Hauses, ein weisses Viech zu uns. Er hörte auf den Namen Snow.
02.3.2013: Stellt euch vor, einen Campingplatz alleine zu benützen. Bei den Herren 3 Duschen, 3 WC's, und 3 Lavabos sowie 2 Pissoirs. Bei den Damen dieselbe Anzahl, natürlich ohne Pissoirs. So konnten wir heute Morgen jegliche Handlungen ohne lästiges Anstehen vollziehen.
Gesättigt ging's dann nach Waiau. Dieselnachschub - zweimal denselben Fehler machen und zittern sollte man nicht. Für die Rückfahrt nach CC wählten wir eine wenig befahrene Nebenstrasse um dann wieder auf die Highway 1 zu gelangen. An diesem Streckenabschnitt haben wir ganz deutlich an den Pflanzen und Bäumen den Herbst erkennen können. So passen für uns dann auch die Jahreszeiten wieder. Angekommen im Sommer, Rückreise im Frühherbst und Ankunft in der Schweiz im Winter.
Ankunft Top 10 Holiday Park in CC. Die Empfangshalle mit Reception würde das Herz vieler Hoteliers höher schlagen lassen. Platz 23 wird unsere Hausnummer für die kommenden beiden Tage sein. Dann ging's noch ein bisschen zum Einkauf. Wie kompliziert die in den Warenhäusern die Artikel einscannen und dir dann noch die Tasche bepacken! Details können wir euch dann nach unserer Rückkehr erzählen. Kaffeerahm kennen die NZL nicht. Da haben wir uns für Halbrahm entschieden. Beim "wohlverdienten" Kaffee haben wir dann festgestellt, dass sich der Halbrahm während der Fahrt wegen der vielen Kurven langsam zu Schlagrahm entwickelt hat. Interessant ist, dass wir haben doch einen Campervan und nicht ein Butterfass gemietet hatten.
03.03.2013: Heute geht's ans Einpacken und Koffern richten für den Rückflug am Dienstag von CC nach Auckland. Eigentlich eine langweilige Arbeit. Aber nach so vielen tollen und erlebnisreichen Tagen ist es halt schwierig sich wieder einer bestimmten Ordnung zu unterziehen.
Ein erstes Fazit von Maria und mir über unsern NZL Aufenthalt lautet: Ein wirklich sehr interessantes Land. Rekorde und Gegensätze wechseln sich ab. Wir möchten nicht gerade in einer grösseren Stadt wohnen, aber auch nicht dort, wo man halbstundenweise fahren kann ohne jemanden zu treffen. Wir fragten uns auch, ob in dieser teilweisen Abgeschiedenheit jeder seinen nächsten Nachbarn kennt. NZL, das Ende der Welt wie es auch genannt wird ist uns ans Herz gewachsen. Erlebnisse, Landschaften, Wälder, Pflanzen, Tierherden, Wolkenspiele und vor allem die Einwohner leben in uns weiter. Vielleicht erlaubt uns der liebe Gott nochmals einen "Ausflug" dahin. Obwohl wir zwei Monate hier waren hätten wir Ideen und Pläne, wie man NZL wieder bereisen könnte.
Wenn wir zu Hause sind werden wir euch einen Abschlussblog übermitteln. Habt keine Angst, wir freuen uns wieder riesig nach Hause zu kommen und euch zu treffen. Vor allem hatten wir aber "Längi Ziti" nach unserer Enkelin Helena. Immer wieder haben wir die Fotos angeschaut und mit ihr " pläuderlet".
Also bis bald in der Schweiz. Die doch schon fast ein bisschen "Heimwehmaori"
Maria und Peter



















Hoi Peter,
AntwortenLöschenich hoffe, Du hast inzwischen Verständnis, dass campen sehr "streng" ist und somit keine Ferien sind!!
Erholen kannst Du Dich in Fiesch wieder.
Nun wünschen wir Euch einen angenehmen Rückflug!!