Von Paihia hinunter nach Auckland haben wir in Kawakawa einen Zwischenhalt eingelegt. Im Reiseführer Dumont ist festgehalten, dass Friedensreich Hundertwasser in Kawakawa gelebt und dort eine öffentliche Toilette gebaut hat. Das war sein letztes Werk. Auf der Rückreise nach Österreich ist er 71-jährig gestorben. In Kawakawa gibt es viele ähnliche Bauten wie Bänke u.a.m. Doch ein echter Hundertwasser ist eben nur diese öffentliche Toilette.
Mitten durch diese Ortschaft führte ein Gleis. Was haben wir gesehen als wir unser Auto in der Nähe des Bahnhofes parkiert hatten? Ein Dampfzug stand bereit und sollte diesen Bahnhof um 10.45 Uhr verlassen. Mitten im Strassenverkehr fuhr dieser Zug Richtung Akerama, angehängt waren drei Wagen, teilweise mit Längssitzbänken und ohne Scheiben in den Fenstern.
Wie schon die beiden Tage zuvor in Paihia trafen wir am Bahnhof von Kawakawa Hedy, Kari, Charlotte und Hans wieder. Nach einem kurzen Schwatz ging's für uns weiter Richtung Auckland. In Whangarei besuchten wir die legendären Whangarei Falls, welche als 24 m hohe Wasserfälle über eine Basaltwand ein fotogenes Sujet boten. Immer und immer wieder sind wir von der Freundlichkeit der Neuseeländer erstaunt. Ein Parkplatz wurde uns angeboten und ein freundlicher Mitarbeiter des örtlichen Tourismusvereins hat uns die guten Punkte zum Fotografieren erklärt und auch den einfachsten Weg hinunter zu diesen Wasserfällen. Als kleine Anerkennung habe ich beiden Herren ein kleines Schweizer Taschenmesser geschenkt. Der ältere der beiden hat ein verschmitztes Lächeln aufgesetzt und ein echtes Swiss Army Knife aus der Hosentasche hervorgekommen.
Weiter ging's auf der Highway 1 Richtung Auckland. Nach einer flotten Fahrt standen wir plötzlich im Stau. Gleich nebenan eine Raststätte. Da haben wir uns die Zeit etwas verkürzt - meinten wir. Als der Stau nie kürzer wurde haben wir uns halt auch wieder in die Reihe gestellt und sind mit Stopp and Go weiter gefahren. Rund 10 Km war die Kolonne lang. Es war aber kein Unfall, welcher diese unangenehme Situation verantworten sollte, es war nur EINE Ampelanlage in Wellsford. Anschliessend lief der Verkehr wieder flüssig und wir fuhren wie "alte" Neuseeländer auf den dichtbefahrenen Strassen zum Airport. Zimmerbezug im Airporthotel Novotel. Tolle Aussicht von der 9. Etage des Hotels auf den Flughafenbetrieb. Da war was los. In den Arrival - und Departerhallen waren soviele Reisende anzutreffen, kaum zu glauben. Das Brautkleid von Claudia können wir bis zu unserer Rückkehr am 05. März zur Verwahrung abgeben. Übrigens, auf der Fahrt von Paihia nach Auckland habe ich vier Polizeikontrollen entdeckt, welche die Geschwindigkeit der Fahrzeuge kontrollierten.
Am Sonntag fuhren wir mit dem Airport-Bus nach Auckland. Zwischen Sonntag und Werktag machen die Neuseeländer keinen grossen Unterschied. Die meisten Geschäfte sind offen. Für uns war das toll. Mit einer Ferry liessen wir uns nach Devenport fahren. Dies ist noch so eine richtige englische Stadt. Die Chinesen würden sagen "Vely Blitisch". Sage und schreibe, in einem Schaufenster eines Hair-Salons habe ich eine Märklinmodelleisenbahnanlage entdeckt. Lore würde sagen, "Sau stark".
Als wir die Fähre zurück nach Auckland wieder besteigen wollten haben wir wieder jemanden von unserer Hochzeit getroffen. Melanie und ihr Freund sind vom selben Schiff ausgestiegen.
Nach unserer Rückkehr mit dem Bus ins Hotel sind wir wieder durch die Hallen des Flughafens geschlendert. Wahnsinn. Emirates hat an 20 Check-In Schaltern ihre Fluggäste empfangen. Alles Gäste Sydney / Abudabi. An diesem Abend sahen wir 2 Airbusse 380 nur für die Passagiere dieses Flug starten.
Zwischendurch sei festgehalten, dass wir noch nie ein so "gwundriges" Volk wie die Neuseeländer getroffen haben. You are come from? Howe are you? Why are you here? Dass wir eigentlich wegen einer Hochzeit hier sind, will uns fast keiner glauben. Und wenn, dann Staunen sie? Crazy!
Am Montag stand uns ein ganz besonderer Besuch vor. Der Weg führte uns von Auckland nach Wangamatha. Dort dürfen wir zwei Tage Gäste von Sue und Kevin sein. Sie sind langjährige Freunde der Familie Keller und haben Christian und Claudia bei den Vorbereitungsarbeiten für die Hochzeit sehr viel geholfen. Herzlichen Dank Sue und Kevin. Kevin, Claudia Keller, Maria und ich sind miteinander zu einem kleinen Beach gefahren. Dort wurde ich "angelernt" wie man ein Surfbrett, darauf stehend, auch als Kanu betreiben kann. Kevin hat mir das "links" vorgezeigt. Bei ihm war sogar sein Hund Giorgia auf dem Brett. Also kniete ich mich aufs Brett, paddelte ein paar Schläge vom Ufer weg.Es gelang mir sogar aufzustehen. Mit Giorgia habe ich allerdings nicht gerechnet. Die wollte auch zu mir aufs Brett. Den Rest könnt ihr euch denken. Sturz ins Wkasser und Salzwasser trinken. Beim 2. Versuch hat mich Claudia "abgeschossen" und ich genoss das köstliche Nass wieder in vollen Zügen. Doch dann hat's geklappt. Ist aber gar nicht so leicht. Anderntags plagte mich ein Muskelkater. "Alles tuets mer weh". Aber Sport ist gesund.
Anderntags erkundeten wir die Coromandel - Peninsula. Eine romantisch schöne Fahrt entlang kilometerlangen Strände, über Hügel und kleine Berge eine Kurve nach der andern. So konnten wir uns an den schönen Stränden kaum satt sehen die teilweise hohe Wellen ans Ufer schlugen, wie die Wellenreiter ihr Künste versuchten, wie die Kitesurfer in vollem Tempo hin und her glitten. Aber an diesem Tag hatten wir noch ein anderes Highlight auf dem Programm. Mit einer alten Bahn, welche eigentlich für die Förderung von Lehm für eine Tonfabrik erstellt wurde, sind wir eine Stunde lang gefahren. Da dieser Zug keinen Zahnradantrieb hatte und gleichwohl sehr stark an Höhe gewinnen musste, werden ganz einfach Spitzkehren angefahren. Durch Tunnels und über eine Doppelstockbrücke. Ein Zug fuhr unten in die eine und der andere Zug oben in eine andere Richtung. Das war wieder ein tolles Erlebnis. Am Abend haben wir Sue und Kevin eingeladen. Im noblen Boots-Club -Restaurant haben wir diniert.
Heute führte uns der Weg Richtung Süden. Unterwegs stellten wir fest, dass in diesem Gebiet den Strassen entlang sehr hohe Bäume - Alleenartig stehn. Auf der Strassenseite sind diese ganz flach geschnitten. Dieser Schutz gilt nicht dem Strassenverkehr, dahinter sind meistens ganze Kiwiplantagen angelegt. Erstes Etappenziel Rotorua. Da haben wir wieder ein tolles B and B gefunden, mit Schwimmbad. Der Grossvater der heutigen Besitzerin ist 1898 aus der Schweiz nach NZL ausgewandert. Sache get's. Hier wurde uns sogar für ein Trinkgeld die Wäsche gewaschen. Währenddem ich euch schreibe bringt Maria mit dem Bügeleisen den zurückgebliebenen Falten der Kleider den Garaus bei. Übrigens stellen wir fest, dass bei den B&B immer schöne Küchenkombinationen eingebaut sind, der Kühlschrank aber wird auf dem Boden stehend nur eingeschoben und steht immer so 10 cm vor.
Unsere nächsten Stationen sind Taupo, Napier, Dannevirke bis wir dann am 06. Februar, am Nationalfeiertag von NZL, in Wellington eintreffen werden. Dann lest ihr wieder von uns.
Also wir sind wohl auf und es ist alles Bestens, was wir auch von euch allen hoffen. Wenn's so weitergeht können wir von einer Traumreise sprechen. Wir stellen fest, dass dieses Land Neuseeland heisst, aber besser in Neuse(h)land umbenannt würde.
Herzlichst eure Auswanderer Maria und Peter
I
Aotearoa bedeutet in Maori - Sprache "Land der grossen weissen Wolke". Sollte es euch interessieren so folgt unserem Blog ...... Wir wünschen viel Spass und freuen uns auch über eure Kommentare :-).
Montag, 28. Januar 2013
Freitag, 25. Januar 2013
Nach der Hochzeit von Claudia und Christian geht's weiter........
Wie ihr alle auf den Bildern des letzten Blogs gesehen habt, wurden Claudia und Christian von einer Maorigruppe in Neuseeland herzlich Willkommen geheissen. Eine für uns alle eindrückliche Begrüssung. Auch wir geladenen Gäste wurden mit dem traditionellen Begrüssungsritus "Hongi", (Nase an Nase), herzlich begrüsst.
Claudia und Christian verwöhnten uns aus der hervorragenden Küche des Carrington Resorts. Der Apèro war sehr reichhaltig und das Essen eine Gaumenfreude. Das Dessertbuffet hat überrascht und die Hochzeitstorte ist auch rechtzeitig eingetroffen. (Aus Aukland eingeführt - ca. 400 Km). Das wäre aber eine eigene Geschichte wert. Nachher folgte der entspannende Teil in der Bar bei Livemusik.
Anderntags, unserer aller Abreisetag wurden wir vom Brautpaar nochmals überrascht. Bei schönstem Wetter Frühstück am Swimmingpool. Wieder ein ideenreiches und visuell tolles Buffet lud uns nochmals so richtig zum Naschen ein.
Mit Claudia und Christian fuhren Maria und ich nach Kerikeri (der andere Ort hiess Karikari) zum Regionalflugplatz. Ab dort ging's für die beiden per Flugzeug zurück nach Auckland. Wir fuhren noch ein paar Kilometer weiter nach Paihia.
Für den 25. Januar Buchten wir eine Schifffahrt zum "Hole in the Rock". Das ist ein natürlicher Durchgang durch einen grossen Felsen, welcher mitten im Wasser steht. Das Wetter war sonnig. Um 9.00 Uhr hiess es Leinen los und der flotte grosse Katamaran stach in See. Je mehr wir ins offene Gewässer steuerten, desto mehr schauckelte unser Schiff bei sehr hoher Geschwindigkeit. Vor einer grösseren Felserhebung wurde uns mitgeteilt, dass wir da mit etwas Glück eine Delphinfamilie beobachten können. Diese liessen nicht lange auf sich warten und zeigten über Wasser aber nur ihre Schwerter. So richtig aufgetaucht ist vorerst keiner. Bevor wir aber unsere Fahrt fortsetzten habe ich einen Delphin längsseits unseres Schiffes entdeckt. Stolz habe ich jetzt ein Bild eines Delphins in seiner heimischen Umgebung, im Meer selber knipsen können. Für mich ein Highlight.
Dann ging's weiter zu diesem sehr berühmten Höhlendurchgang, dessen Besuch von Ferienreisenden in NZL fast ein "Must" ist. Da der Wellengang doch etwas zu stark war konnten wir diese Höhle mit dem Schiff nicht passieren. Doch die Frau Kapitän ist auf beiden Seiten dieser Höhle, so nah es die Sicherheit erlaubte, an die Höhle rangefahren. Bei der Rückfahrt nach Russell habe ich Maria gesagt, dass ich zwischen dem offenen Meer und den 144 Inseln den Rückweg zu Wasser mit Sicherheit nicht mehr finden würde.
In Russell (Maorisprache "Kororareka" genannt) angelangt, haben wir uns im Hotel "Duke of Marlborough" auf der Terrasse bequem gemacht und einen Capuccino getrunken. Dieses Hotel ist das erste lizenzierte Hotel Neuseelands gewesen, welches im Jahre 1827 die Bewilligung erhielt, dass der Duke of Marlborough Gäste, Reisende und Fischer in seinem Haus unterbringen konnte.
Nebenan steht ein Privathaus welches vom englischen Architekten, W. H. Clayton, Ende der 1860-er Jahre erstellt wurde. Das Haus war unter anderem mit dem letzten Satz wie folgt beschriftet: "This house is the Policeman's home. Please respekt his privacy".
Mit der Ferry Russell - Paihia sind wir dann mit etwas Wellengang wieder zurück zum Festland gelangt. Einige Postkarten wurden fürs erste mal verschickt. Nachher hat uns der Magen mitgeteilt, dass etwas zu essen nicht schlecht wäre. Ihr glaubt's nicht - im Restaurant Waterfront konnten wir "Zürigschätzlets" und Wienerschnitzel bestellen. Geschmeckt hat's super.
Morgen geht's weiter nach Auckland. Wir melden uns wieder von unterwegs. Wann und wie es uns gefällt und wir zum Schreiben aufgelegt sind.
Herzliche Grüsse in unsere Heimat. Übrigens in Paihia schlafen wir im Swiss Chalet welches nun der 5. Besitzerfamilie gehört. Maureen ist Irländerin und Phil ist ein Kiwi. Erbaut wurde dieses Haus aber von einem Schweizer.
Maria und Peter
(Momentan regnets zum ersten Mal)
Claudia und Christian verwöhnten uns aus der hervorragenden Küche des Carrington Resorts. Der Apèro war sehr reichhaltig und das Essen eine Gaumenfreude. Das Dessertbuffet hat überrascht und die Hochzeitstorte ist auch rechtzeitig eingetroffen. (Aus Aukland eingeführt - ca. 400 Km). Das wäre aber eine eigene Geschichte wert. Nachher folgte der entspannende Teil in der Bar bei Livemusik.
Anderntags, unserer aller Abreisetag wurden wir vom Brautpaar nochmals überrascht. Bei schönstem Wetter Frühstück am Swimmingpool. Wieder ein ideenreiches und visuell tolles Buffet lud uns nochmals so richtig zum Naschen ein.
Mit Claudia und Christian fuhren Maria und ich nach Kerikeri (der andere Ort hiess Karikari) zum Regionalflugplatz. Ab dort ging's für die beiden per Flugzeug zurück nach Auckland. Wir fuhren noch ein paar Kilometer weiter nach Paihia.
Für den 25. Januar Buchten wir eine Schifffahrt zum "Hole in the Rock". Das ist ein natürlicher Durchgang durch einen grossen Felsen, welcher mitten im Wasser steht. Das Wetter war sonnig. Um 9.00 Uhr hiess es Leinen los und der flotte grosse Katamaran stach in See. Je mehr wir ins offene Gewässer steuerten, desto mehr schauckelte unser Schiff bei sehr hoher Geschwindigkeit. Vor einer grösseren Felserhebung wurde uns mitgeteilt, dass wir da mit etwas Glück eine Delphinfamilie beobachten können. Diese liessen nicht lange auf sich warten und zeigten über Wasser aber nur ihre Schwerter. So richtig aufgetaucht ist vorerst keiner. Bevor wir aber unsere Fahrt fortsetzten habe ich einen Delphin längsseits unseres Schiffes entdeckt. Stolz habe ich jetzt ein Bild eines Delphins in seiner heimischen Umgebung, im Meer selber knipsen können. Für mich ein Highlight.
Dann ging's weiter zu diesem sehr berühmten Höhlendurchgang, dessen Besuch von Ferienreisenden in NZL fast ein "Must" ist. Da der Wellengang doch etwas zu stark war konnten wir diese Höhle mit dem Schiff nicht passieren. Doch die Frau Kapitän ist auf beiden Seiten dieser Höhle, so nah es die Sicherheit erlaubte, an die Höhle rangefahren. Bei der Rückfahrt nach Russell habe ich Maria gesagt, dass ich zwischen dem offenen Meer und den 144 Inseln den Rückweg zu Wasser mit Sicherheit nicht mehr finden würde.
In Russell (Maorisprache "Kororareka" genannt) angelangt, haben wir uns im Hotel "Duke of Marlborough" auf der Terrasse bequem gemacht und einen Capuccino getrunken. Dieses Hotel ist das erste lizenzierte Hotel Neuseelands gewesen, welches im Jahre 1827 die Bewilligung erhielt, dass der Duke of Marlborough Gäste, Reisende und Fischer in seinem Haus unterbringen konnte.
Nebenan steht ein Privathaus welches vom englischen Architekten, W. H. Clayton, Ende der 1860-er Jahre erstellt wurde. Das Haus war unter anderem mit dem letzten Satz wie folgt beschriftet: "This house is the Policeman's home. Please respekt his privacy".
Mit der Ferry Russell - Paihia sind wir dann mit etwas Wellengang wieder zurück zum Festland gelangt. Einige Postkarten wurden fürs erste mal verschickt. Nachher hat uns der Magen mitgeteilt, dass etwas zu essen nicht schlecht wäre. Ihr glaubt's nicht - im Restaurant Waterfront konnten wir "Zürigschätzlets" und Wienerschnitzel bestellen. Geschmeckt hat's super.
Morgen geht's weiter nach Auckland. Wir melden uns wieder von unterwegs. Wann und wie es uns gefällt und wir zum Schreiben aufgelegt sind.
Herzliche Grüsse in unsere Heimat. Übrigens in Paihia schlafen wir im Swiss Chalet welches nun der 5. Besitzerfamilie gehört. Maureen ist Irländerin und Phil ist ein Kiwi. Erbaut wurde dieses Haus aber von einem Schweizer.
Maria und Peter
(Momentan regnets zum ersten Mal)
Dienstag, 22. Januar 2013
23. Januar 2013 - Hochzeitstag von Claudia und Christian in Karikari Peninsula
Am 20. Januar sind wir gemeinsam mit C + C bei Siggi, unserer letzten Beherbergerin, Richtung Karikari weggefahren. Nur eine kurze Reisestrecke erwartete uns und wir trafen bereits vor Mittag in unserer neuen "Herberge" Carrington Resort in Karikari ein. Unsere Lodge war bezugsbereit. Endlich mal 4 Tage ruhen ohne Koffer auf, Koffer zu.
Von den Kolleginnen und Kollegen wurden wir bereits am ersten Abend zu einem Barbecue eingeladen. Gemütlich sassen wir am Tisch und haben unser Bier getrunken. Roman und Marc standen plötzlich neben mir, drehten Finger und verhielten sich etwas komisch. Ja Peter, wir bräuchten eigentlich noch einen "Grilleur". Mit dem habe ich natürlich bei einer Einladung nicht gerechnet! So habe ich den beiden mitgeholfen. Beef, Pouletbrüstchen, Maiskolben, Peperonis, Zucchettis und Auberginen warteten darauf, gut zubereitet zu werden. Mit Salat, welchen die jungen Damen vorbereitet hatten, haben wir uns wirklich toll verpflegen können. Zur allgemeinen Verdauung beigetragen haben nachher die verschiedensten Billardspiele. Wirklich toll dieser Länderaustausch. Neuseeländer gegen Schweizer. Übrigens von den Neuseeländern könnten wir sehr viel lernen. Die nehmen das Leben um einiges gelassener als wir. Gemütlichkeit und sich nicht stressen lassen ist denen in die Wiege gelegt.
Anderntags gemeinsames Frühstück in der Villa von C + C. Um 11.00 Uhr war mein nächster Einsatz. Diesem konnte ich wirklich fast nicht widerstehen. Auf ging's in die Winery. Hätten doch Kevin, Sue, Christian und ich die "grosse" Verantwortung während einer Wine Tasting die richtigen Weine für das Hochzeitsfest auszulesen. So degustierten wir von Chardonnay, bis zum Sauvignion Blanc, vom Syrah bis zum Pinot Noir und Merlot exzellente Tropfen. Bei der Auswahl haben wir alle vier dieselben Weine vorgeschlagen. Übrigens, Wein wird auf der Nordinsel von Neuseeland bereits seit 1819 angebaut.
Im Verlaufe des Tages trafen weitere Gäste aus der Schweiz ein. Gemeinsam haben wir im Resort zu Nacht gegessen und gingen dann bald müde ins Bett, ohne vorher nochmals eine Runde Billard zu spielen.
Am 22. Januar wurde auch mal da und dort auf unsere Mithilfe gezählt. So hat der Bräutigam zusammen mit der Braut am Beach wo die Trauung stattfinden wird noch ein paar Sachen rekognosziert. Ich kam so zu meiner ersten eigenen Golf-Caddy-Fahrt Kreuz und quer über die Golfwiesen, Gebüsche und Dünen. Das wird am 23. Januar lustig werden wenn wir mit gegen 10 solcher Caddys zum Strand fahren werden. Wahrlich eine Hochzeit der andern Art. Heute Abend geht's wieder zum Barbecue. Jetzt sind auch noch die Australischen Gäste eingetroffen.
Maria und ich sitzen gemütlich auf der Terrasse unserer Lodge. Sie plant die Weiterreise Richtung Süden der Nordinsel und ich beschäftige mich mit dem neuen Blog. So werdet ihr alle kurz nach der Hochzeit mit dem Neusten aus Neuseeland inkl. einiger Fotos informiert sein.
So heute gilts ernst. C + C heiraten. Coiffeuse, Schminkerin - Alles ist organisiert. Die einen gehen noch Golf spielen, die andern tummeln sich beim Lesen oder einfach beim Faulenzen. Um 14.30 Uhr gibt's eine Stärkung mit einem leichten Weisswein. Dann geht's mit Golf-Cars Richtung Strand, wo die Trauung stattfinden wird.
Die Zeremonie am Strand, am Ufer des Ozeans war schon beeindruckend. Beide haben in dieser wundervollen Umgebung JA gesagt und die RINGE ausgetauscht. Nun ist Claudia und Christian ein Paar. Ab sofort geht der Lebensweg nur noch gemeinsam.
Wir alle wünschen den beiden nur das Allerbeste, viel Glück und Gesundheit.
Liebe Grüsse an euch in der Schweiz. Macht's gut - Ihr hört wieder von uns.
Herzlichst
Maria und Peter
Von den Kolleginnen und Kollegen wurden wir bereits am ersten Abend zu einem Barbecue eingeladen. Gemütlich sassen wir am Tisch und haben unser Bier getrunken. Roman und Marc standen plötzlich neben mir, drehten Finger und verhielten sich etwas komisch. Ja Peter, wir bräuchten eigentlich noch einen "Grilleur". Mit dem habe ich natürlich bei einer Einladung nicht gerechnet! So habe ich den beiden mitgeholfen. Beef, Pouletbrüstchen, Maiskolben, Peperonis, Zucchettis und Auberginen warteten darauf, gut zubereitet zu werden. Mit Salat, welchen die jungen Damen vorbereitet hatten, haben wir uns wirklich toll verpflegen können. Zur allgemeinen Verdauung beigetragen haben nachher die verschiedensten Billardspiele. Wirklich toll dieser Länderaustausch. Neuseeländer gegen Schweizer. Übrigens von den Neuseeländern könnten wir sehr viel lernen. Die nehmen das Leben um einiges gelassener als wir. Gemütlichkeit und sich nicht stressen lassen ist denen in die Wiege gelegt.
Anderntags gemeinsames Frühstück in der Villa von C + C. Um 11.00 Uhr war mein nächster Einsatz. Diesem konnte ich wirklich fast nicht widerstehen. Auf ging's in die Winery. Hätten doch Kevin, Sue, Christian und ich die "grosse" Verantwortung während einer Wine Tasting die richtigen Weine für das Hochzeitsfest auszulesen. So degustierten wir von Chardonnay, bis zum Sauvignion Blanc, vom Syrah bis zum Pinot Noir und Merlot exzellente Tropfen. Bei der Auswahl haben wir alle vier dieselben Weine vorgeschlagen. Übrigens, Wein wird auf der Nordinsel von Neuseeland bereits seit 1819 angebaut.
Im Verlaufe des Tages trafen weitere Gäste aus der Schweiz ein. Gemeinsam haben wir im Resort zu Nacht gegessen und gingen dann bald müde ins Bett, ohne vorher nochmals eine Runde Billard zu spielen.
Am 22. Januar wurde auch mal da und dort auf unsere Mithilfe gezählt. So hat der Bräutigam zusammen mit der Braut am Beach wo die Trauung stattfinden wird noch ein paar Sachen rekognosziert. Ich kam so zu meiner ersten eigenen Golf-Caddy-Fahrt Kreuz und quer über die Golfwiesen, Gebüsche und Dünen. Das wird am 23. Januar lustig werden wenn wir mit gegen 10 solcher Caddys zum Strand fahren werden. Wahrlich eine Hochzeit der andern Art. Heute Abend geht's wieder zum Barbecue. Jetzt sind auch noch die Australischen Gäste eingetroffen.
Maria und ich sitzen gemütlich auf der Terrasse unserer Lodge. Sie plant die Weiterreise Richtung Süden der Nordinsel und ich beschäftige mich mit dem neuen Blog. So werdet ihr alle kurz nach der Hochzeit mit dem Neusten aus Neuseeland inkl. einiger Fotos informiert sein.
So heute gilts ernst. C + C heiraten. Coiffeuse, Schminkerin - Alles ist organisiert. Die einen gehen noch Golf spielen, die andern tummeln sich beim Lesen oder einfach beim Faulenzen. Um 14.30 Uhr gibt's eine Stärkung mit einem leichten Weisswein. Dann geht's mit Golf-Cars Richtung Strand, wo die Trauung stattfinden wird.
Die Zeremonie am Strand, am Ufer des Ozeans war schon beeindruckend. Beide haben in dieser wundervollen Umgebung JA gesagt und die RINGE ausgetauscht. Nun ist Claudia und Christian ein Paar. Ab sofort geht der Lebensweg nur noch gemeinsam.
Wir alle wünschen den beiden nur das Allerbeste, viel Glück und Gesundheit.
Liebe Grüsse an euch in der Schweiz. Macht's gut - Ihr hört wieder von uns.
Herzlichst
Maria und Peter
Donnerstag, 17. Januar 2013
Neuseeland - Wir fühlen uns schon sehr wohl!
Am späteren Vormittag des 16.1., bevor wir uns zum Flughafen begaben, spazierten Maria und ich über eine Fussgängerpassage in HKG. Uns begegnete ein Chinese. Er griff etwas umständlich in seine Hosentasche. Maria und ich wollten wissen was er da hervorklaubte. Ihr glaubt es nicht, eine Schachtel Ricola- Bonbons. Wer hat's erfunden?
Im ganzen Flughafengebiet zeigen Rolexuhren die genaue Zeit an. In den U- Bahnstationen ersieht man die Zeit auf Radouhren. Übrigens die Schweiz ist Produktewerbung gut vertreten. Trams eingekleidet in Nespresso- und Tissotwerbung. Von Plakat- und Übergrossen Leinwandwerbungen Grüssen uns Philippe Pateck, Mido und viele andere Uhrenmarken. Als einzige fehlt Swatch, welche als "Billiguhr" so nicht gut positioniert wäre.
Der Flug von HKG verlief sehr ruhig. Die Boeing 777 war bis auf den letzten Platz besetzt. Pünktlich wurden wir von Gate 33 weggeschoben und dann ging's in eigener Kraft zur Startbahn. Wir waren aber nicht die einzigen, die darauf warteten eine Starterlaubnis zu bekommen. Vor uns standen noch vier weitere stattliche Flugzeuge. Endlich konnte der Flugkapitän Schub geben und wir wurden in die Sitzrücklehnen im Flugzeug gespresst.
Verwöhnt wurden wir von aufgestelltem und fröhlichem Kabinenpersonal bis nach Auckland. Auf der eingeblendeten Grafik im Bildschirm sieht man laufend die Details des Fluges angezeigt. So sind wir auf über 11'500 m Höhe geflogen und haben einmal eine maximale Geschwindigkeit von 1'055 km angezeigt bekommen. In dieser Höhe bei 57 Grad Minustemperaturen war's uns im Innern des Flugzeuges angenehm warm. Beim Start in HKG zeigte man uns eine Flugdistanz von 9'134 Km an. Während des Fluges steigerte sich diese aber am Schluss auf 9'266 Km. Ihr könnt uns in der Blogantwort schreiben warum! Uns wundert's auf welche Ideen ihr kommt. Übrigens sind wir zum ersten Mal über den Äquator geflogen und 3'800 Kilometer südwärts gelandet.
Nach dem wieder über 11 stündigen Flug konnten wir melden, "Happy Landing" in Auckland. Da uns unsere Englischlehrerin Daniela mit Neuseelanderfahrung und nachher auch noch Claudia und Christian gesagt haben, dass die Zollkontrollen sehr restriktiv gehandhabt werden, hatten wir wegen unserer mitgeführten "Knorr Aromat Dose" schon etwas Respekt. Uns wurde gesagt, dass eigentlich keine Lebensmittel und dgl. eingeführt werden dürfen. Im Flugzeug mussten wir eine Zollerklärung ausfüllen. Die Neuseeländer wollen von den einreisenden Touristen alles wissen. Sogar eine Busse oder gar Haft wird angedroht, wenn dieses Blatt nicht ehrlich ausgefüllt würde. Mit Daniela haben wir diese Zollsituationen mehrmals durchgespielt und das in Englisch. Was ist passiert? Wir machten mit dem ersten "Zöllner" gute Erfahrung. Da Maria und ich vorher noch miteinander Schweizerdeutsch diskutierten, hat er uns gleich in perfektem Deutsch angesprochen. Ein lockeres Gespräch, die "Beichte" über unsere Gewürzdose. Einen Buchstaben und ein Strich aufs Papier und ein OK. "Nur noch eine Minute zu meinem Kollgen", sagte er uns. Dieser fragte uns wegen der mitgeführten Medikamente aus. Er wollte das Arztzeugnis unseres Hausarztes nicht einmal einsehen und schon waren wir drin, in Neuseeland. Ja, so einfach ging das, und soviel Respekt hat man uns eingeflösst. Nach dem Abholen des Gepäcks vom Rollband ging's zur Autovermietung.
Wir fahren nun einen "Holden". Das ist der australische Opel. Ein Offroader mit erst 2441 km.
Bei Vodafone deckten wir uns mit einer Prepaidkarte ein, welche uns günstige Anrufe in die Schweiz ermöglichen werden, CHF 2.-- für eine Stunde plaudern. Die Swisscom übertreibt wirklich mit den hohen Gebühren im eigenen Land.
Nachher ging's los von Auckland. Achtung immer links fahren. So fahren wir durch verschiedene Stadtteile von Auckland ins Land hinaus. Auf der State Highway 1 führen wir dann Richtung Norden. Unterwegs informierte uns eine Tafel, dass ein Autobahntunnel gebührenpflichtig sei. Bei der nächsten Raststätte wollten wir diese Durchfahrtsberechtung "erkaufen". Doch oh Schreck, beide Automaten waren "Ausser Betrieb". Ein Highway-Polizist hat beim Kiosk etwas eingekauft. Mutig habe ich ihn mit meinem perfekten Englisch (danke Daniela) angesprochen was ich tun soll. Er sagte mir, ich solle diesen Tunnel passieren. Nach der Ausfahrt dieses Tunnels wären nochmals Automaten, wo ich dann meinen Beitrag leisten könne. Thank you!
Wir tranken vor unserer Weiterfahrt einen Capuccino. Plötzlich tauchte dann ein "Automatenmonteur" auf und wir konnten die Toll-Kollekte an Ort bezahlen. Dank Marias Internetnachforschungen hatten wir ganz in der Nähe eine B and B Übernachtung im Auge. Bevor wir losfuhren, habe ich die angegebene Rufnummer gewählt und eine freundliche Frauenstimme bestätigte mir, dass sie noch ein freies Zimmer hätte. Wir peilten die Ortschaft Mandly auf der Wangaparaoa Peninsula an. Bei Caroline würden wir sehr freundlich mit einer Flasche Wein und Aperogebäck empfangen. Ab ging's dann zum Thairestaurant zum Nachtessen. Super war's. Nach unserer Rückkehr waren noch weitere Gäste aus Australien und aus Essex (GB) anwesend. Nach einer kurzen Begrüssung gingen wir todmüde ins Bett.
Gut ausgeschlafen servierte man uns auf der Terrasse ein gutes Frühstück. Ja das haben wir noch nie erlebt. Ein so internationales Publikum am selben Tisch. Der Australier ist Lehrer. War in früheren Jahren auch schon in der Schweiz. Er wollte ab Interlaken auf's Jungfraujoch. Oh, it was to expensiv! Die Engländer haben einen Sohn und eine Tochter die in Neuseeland wohnen. Alle haben aber gestaunt, dass wir wegen der Hochzeit der Tochter nach Neuseeland kommen und diese Leute aber später nicht da leben würden. Caroline sagte uns auch noch, dass die Schweizer Schokoladenfabrik Lindt die Fabrikation eben in diesem Dorf Mandly betreibe.
Nachher ging's los. Unser Tagesziel hiess Dargaville. Erste Irrfahrt in Whangarei. Da haben wir den Ausgang aus der Stadt fast nicht mehr gefunden. Ja, ja, zwei Schweizer auf Reisen. In Dargaville angekommen mussten wir feststellen, dass dieser Ort fast wie eine "Westernstadt" aussah. Teilweise zerfallene Häuser, überall "For Sale". Abbruchreife Fabrikhallen. Nein, das war nicht das was wir suchten. So sind wir dann noch Kilometer um Kilometer weitergefahren bis nach Omapere. Über 400 Kilometer waren bei unserer Reiseplanung nicht vorgesehen. Noch immer den langen Flug in den Knochen. Es war hart. Übernachtet haben wir in einem Resort direkt an der Tasmanischen See. Der Zustand dieser Stadt sei so verfallen, weil dort sehr viele Moaris leben und in diesem Gebiet eine grosse Arbeitslosigkeit herrscht.
Anderntags hiess unser Tagesziel Mangonui. Vermietet doch ein Schweizer Ehepaar Zimmer auch als B and B. Vor unserer Abfahrt telefonierte ich dorthin. Es meldete sich eine Frau und ich mich anschliessend auch mit: "Here is Heinzer speacking". Von der andern Seite tönte es dann: " Grüezi". So haben wir nach einer schönen Fahrt, zwischendurch mit Ferry-Übersetzung, unser Tagesziel erreicht. Ja das war der grosse Spass. Die Leute sind aus Weggis und haben früher das Hotel Herthenstein geführt. Ich erzählte dann von meinem Onkel, der mit seiner Metzgerei aus Udligenswil Fleisch auch nach Weggis in die Hotels geliefert hätte. Ja, hat die Martha gesagt, den habe sie schon gekannt, der hätte auch ihr Hotel beliefert. So waren wir uns schon etwas vertrauter. Als Roli, ihr Ehemann zurück kam, offerierten sie uns Muscheln mit verschiedenen Saucen und dazu eine Flasche Weisswein als Willkommensapero. Unglaublich diese Gastfreundschaft. So haben wir einige Stunden miteinander geplaudert. Leider waren die Zimmer anderntags schon wieder belegt, ansonsten wären wir bis Sonntag da geblieben. Über eine Freundin, welche auch eine Lodge führt, hat sie uns für die nächsten zwei Tage untergebracht.
Nach dem tollen Frühstück und dem Kurzbesuch der neuen "Schlummermutter" führen wir zu einem ersten wichtigen Reiseziel, dem Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt von Neuseeland. Eindrücklich das weite hügelige Gelände mit Schafen und mit Kühen bestückt. Plötzlich ist die Strasse fertig - Parkplatz und dann ab zu Fuss zum Leuchtturm. Wasser, Sandstrand und einfach eine gigantische Weite. Ab da zum Beispiel über 18'000 Kilometer bis nach London. Fiesch haben wir auf diesen Wegweisern nicht gefunden. Nachher ging's zurück wieder nach Mangonui. Vorher besuchten wir aber noch den Rarawa Beach. Ein Strand mit nur weissem Sand, welcher auch für die Glasfabrikation gebraucht wird. Die Einheimischen fahren mit ihren Autos natürlich direkt zum Wasser hin.
Anschliessen Bezug unserer schönen Lodge bei Siggi, unserer neuen Vermieterin. Dann ging's zum Einkaufen. Hatten wir doch eine so schöne Terrasse wo wir bei Sonnenuntergang zusammen mit unserer Vermieterin gegessen und diskutiert haben. Sie ist 1984 von Deutschland nach Neuseeland ausgewandert. Wir lernten auch TUI kennen, ein Vogel der die ganze Zeit das "Telefonklingeln" imitiert.
So, nun geht's ins Bett. Schlaft gut. Wir melden uns wieder.
Herzlichst
Maria und Peter
Im ganzen Flughafengebiet zeigen Rolexuhren die genaue Zeit an. In den U- Bahnstationen ersieht man die Zeit auf Radouhren. Übrigens die Schweiz ist Produktewerbung gut vertreten. Trams eingekleidet in Nespresso- und Tissotwerbung. Von Plakat- und Übergrossen Leinwandwerbungen Grüssen uns Philippe Pateck, Mido und viele andere Uhrenmarken. Als einzige fehlt Swatch, welche als "Billiguhr" so nicht gut positioniert wäre.
Der Flug von HKG verlief sehr ruhig. Die Boeing 777 war bis auf den letzten Platz besetzt. Pünktlich wurden wir von Gate 33 weggeschoben und dann ging's in eigener Kraft zur Startbahn. Wir waren aber nicht die einzigen, die darauf warteten eine Starterlaubnis zu bekommen. Vor uns standen noch vier weitere stattliche Flugzeuge. Endlich konnte der Flugkapitän Schub geben und wir wurden in die Sitzrücklehnen im Flugzeug gespresst.
Verwöhnt wurden wir von aufgestelltem und fröhlichem Kabinenpersonal bis nach Auckland. Auf der eingeblendeten Grafik im Bildschirm sieht man laufend die Details des Fluges angezeigt. So sind wir auf über 11'500 m Höhe geflogen und haben einmal eine maximale Geschwindigkeit von 1'055 km angezeigt bekommen. In dieser Höhe bei 57 Grad Minustemperaturen war's uns im Innern des Flugzeuges angenehm warm. Beim Start in HKG zeigte man uns eine Flugdistanz von 9'134 Km an. Während des Fluges steigerte sich diese aber am Schluss auf 9'266 Km. Ihr könnt uns in der Blogantwort schreiben warum! Uns wundert's auf welche Ideen ihr kommt. Übrigens sind wir zum ersten Mal über den Äquator geflogen und 3'800 Kilometer südwärts gelandet.
Nach dem wieder über 11 stündigen Flug konnten wir melden, "Happy Landing" in Auckland. Da uns unsere Englischlehrerin Daniela mit Neuseelanderfahrung und nachher auch noch Claudia und Christian gesagt haben, dass die Zollkontrollen sehr restriktiv gehandhabt werden, hatten wir wegen unserer mitgeführten "Knorr Aromat Dose" schon etwas Respekt. Uns wurde gesagt, dass eigentlich keine Lebensmittel und dgl. eingeführt werden dürfen. Im Flugzeug mussten wir eine Zollerklärung ausfüllen. Die Neuseeländer wollen von den einreisenden Touristen alles wissen. Sogar eine Busse oder gar Haft wird angedroht, wenn dieses Blatt nicht ehrlich ausgefüllt würde. Mit Daniela haben wir diese Zollsituationen mehrmals durchgespielt und das in Englisch. Was ist passiert? Wir machten mit dem ersten "Zöllner" gute Erfahrung. Da Maria und ich vorher noch miteinander Schweizerdeutsch diskutierten, hat er uns gleich in perfektem Deutsch angesprochen. Ein lockeres Gespräch, die "Beichte" über unsere Gewürzdose. Einen Buchstaben und ein Strich aufs Papier und ein OK. "Nur noch eine Minute zu meinem Kollgen", sagte er uns. Dieser fragte uns wegen der mitgeführten Medikamente aus. Er wollte das Arztzeugnis unseres Hausarztes nicht einmal einsehen und schon waren wir drin, in Neuseeland. Ja, so einfach ging das, und soviel Respekt hat man uns eingeflösst. Nach dem Abholen des Gepäcks vom Rollband ging's zur Autovermietung.
Wir fahren nun einen "Holden". Das ist der australische Opel. Ein Offroader mit erst 2441 km.
Bei Vodafone deckten wir uns mit einer Prepaidkarte ein, welche uns günstige Anrufe in die Schweiz ermöglichen werden, CHF 2.-- für eine Stunde plaudern. Die Swisscom übertreibt wirklich mit den hohen Gebühren im eigenen Land.
Nachher ging's los von Auckland. Achtung immer links fahren. So fahren wir durch verschiedene Stadtteile von Auckland ins Land hinaus. Auf der State Highway 1 führen wir dann Richtung Norden. Unterwegs informierte uns eine Tafel, dass ein Autobahntunnel gebührenpflichtig sei. Bei der nächsten Raststätte wollten wir diese Durchfahrtsberechtung "erkaufen". Doch oh Schreck, beide Automaten waren "Ausser Betrieb". Ein Highway-Polizist hat beim Kiosk etwas eingekauft. Mutig habe ich ihn mit meinem perfekten Englisch (danke Daniela) angesprochen was ich tun soll. Er sagte mir, ich solle diesen Tunnel passieren. Nach der Ausfahrt dieses Tunnels wären nochmals Automaten, wo ich dann meinen Beitrag leisten könne. Thank you!
Wir tranken vor unserer Weiterfahrt einen Capuccino. Plötzlich tauchte dann ein "Automatenmonteur" auf und wir konnten die Toll-Kollekte an Ort bezahlen. Dank Marias Internetnachforschungen hatten wir ganz in der Nähe eine B and B Übernachtung im Auge. Bevor wir losfuhren, habe ich die angegebene Rufnummer gewählt und eine freundliche Frauenstimme bestätigte mir, dass sie noch ein freies Zimmer hätte. Wir peilten die Ortschaft Mandly auf der Wangaparaoa Peninsula an. Bei Caroline würden wir sehr freundlich mit einer Flasche Wein und Aperogebäck empfangen. Ab ging's dann zum Thairestaurant zum Nachtessen. Super war's. Nach unserer Rückkehr waren noch weitere Gäste aus Australien und aus Essex (GB) anwesend. Nach einer kurzen Begrüssung gingen wir todmüde ins Bett.
Gut ausgeschlafen servierte man uns auf der Terrasse ein gutes Frühstück. Ja das haben wir noch nie erlebt. Ein so internationales Publikum am selben Tisch. Der Australier ist Lehrer. War in früheren Jahren auch schon in der Schweiz. Er wollte ab Interlaken auf's Jungfraujoch. Oh, it was to expensiv! Die Engländer haben einen Sohn und eine Tochter die in Neuseeland wohnen. Alle haben aber gestaunt, dass wir wegen der Hochzeit der Tochter nach Neuseeland kommen und diese Leute aber später nicht da leben würden. Caroline sagte uns auch noch, dass die Schweizer Schokoladenfabrik Lindt die Fabrikation eben in diesem Dorf Mandly betreibe.
Nachher ging's los. Unser Tagesziel hiess Dargaville. Erste Irrfahrt in Whangarei. Da haben wir den Ausgang aus der Stadt fast nicht mehr gefunden. Ja, ja, zwei Schweizer auf Reisen. In Dargaville angekommen mussten wir feststellen, dass dieser Ort fast wie eine "Westernstadt" aussah. Teilweise zerfallene Häuser, überall "For Sale". Abbruchreife Fabrikhallen. Nein, das war nicht das was wir suchten. So sind wir dann noch Kilometer um Kilometer weitergefahren bis nach Omapere. Über 400 Kilometer waren bei unserer Reiseplanung nicht vorgesehen. Noch immer den langen Flug in den Knochen. Es war hart. Übernachtet haben wir in einem Resort direkt an der Tasmanischen See. Der Zustand dieser Stadt sei so verfallen, weil dort sehr viele Moaris leben und in diesem Gebiet eine grosse Arbeitslosigkeit herrscht.
Anderntags hiess unser Tagesziel Mangonui. Vermietet doch ein Schweizer Ehepaar Zimmer auch als B and B. Vor unserer Abfahrt telefonierte ich dorthin. Es meldete sich eine Frau und ich mich anschliessend auch mit: "Here is Heinzer speacking". Von der andern Seite tönte es dann: " Grüezi". So haben wir nach einer schönen Fahrt, zwischendurch mit Ferry-Übersetzung, unser Tagesziel erreicht. Ja das war der grosse Spass. Die Leute sind aus Weggis und haben früher das Hotel Herthenstein geführt. Ich erzählte dann von meinem Onkel, der mit seiner Metzgerei aus Udligenswil Fleisch auch nach Weggis in die Hotels geliefert hätte. Ja, hat die Martha gesagt, den habe sie schon gekannt, der hätte auch ihr Hotel beliefert. So waren wir uns schon etwas vertrauter. Als Roli, ihr Ehemann zurück kam, offerierten sie uns Muscheln mit verschiedenen Saucen und dazu eine Flasche Weisswein als Willkommensapero. Unglaublich diese Gastfreundschaft. So haben wir einige Stunden miteinander geplaudert. Leider waren die Zimmer anderntags schon wieder belegt, ansonsten wären wir bis Sonntag da geblieben. Über eine Freundin, welche auch eine Lodge führt, hat sie uns für die nächsten zwei Tage untergebracht.
Nach dem tollen Frühstück und dem Kurzbesuch der neuen "Schlummermutter" führen wir zu einem ersten wichtigen Reiseziel, dem Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt von Neuseeland. Eindrücklich das weite hügelige Gelände mit Schafen und mit Kühen bestückt. Plötzlich ist die Strasse fertig - Parkplatz und dann ab zu Fuss zum Leuchtturm. Wasser, Sandstrand und einfach eine gigantische Weite. Ab da zum Beispiel über 18'000 Kilometer bis nach London. Fiesch haben wir auf diesen Wegweisern nicht gefunden. Nachher ging's zurück wieder nach Mangonui. Vorher besuchten wir aber noch den Rarawa Beach. Ein Strand mit nur weissem Sand, welcher auch für die Glasfabrikation gebraucht wird. Die Einheimischen fahren mit ihren Autos natürlich direkt zum Wasser hin.
Anschliessen Bezug unserer schönen Lodge bei Siggi, unserer neuen Vermieterin. Dann ging's zum Einkaufen. Hatten wir doch eine so schöne Terrasse wo wir bei Sonnenuntergang zusammen mit unserer Vermieterin gegessen und diskutiert haben. Sie ist 1984 von Deutschland nach Neuseeland ausgewandert. Wir lernten auch TUI kennen, ein Vogel der die ganze Zeit das "Telefonklingeln" imitiert.
So, nun geht's ins Bett. Schlaft gut. Wir melden uns wieder.
Herzlichst
Maria und Peter
Freitag, 4. Januar 2013
Am 10. Januar 2013 ging's los - NZL wir kommen!
Für die Vorbereitungen zu dieser Reise hätten wir eigentlich genügend Zeit zur Verfügung gehabt, auch als Rentner. Doch schiebt man gewisse Dinge, die einem nicht so wichtig erscheinen immer wieder vor sich her. So ist es nicht erstaunlich, dass wir bald noch in Zeitnot geraten sind. Oder wollten wir alles zu perfekt vorbereiten?
Um einen allfälligen Stau am Check-in am Flughafen zu umgehen, haben wir am Morgen via Computer eingecheckt. Am späteren Nachmittag des 10. Januars hat uns Walter und Erika mit dem Auto nach Brig gefahren. 4 Personen, zwei Koffern und zwei Rucksäcke haben den Platz des Autos beansprucht.
Der Zug fuhr pünktlich um 16.49 Uhr ab Brig und wir erreichten mit fünf Minuten Verspätung den Bahnhof Zürich Flughafen. Anschliessend haben wir das Gepäck der Fluggesellschaft Swiss zum Transport übergeben. Schon ein bisschen ein komisches Gefühl, zum ersten Mal im Leben eine so grosse und zeitlich auch lange Reise, anzutreten. Andreas hat uns mit seinem Besuch am Flughafen in Zürich die Zeit etwas verkürzt und uns auf andere Gedanken gebracht. Telefonisch verabschiedeten wir uns auch von unserer Schwiegertochter Rosilla. Unsere Enkelin ist ja zu diesem Zeitpunkt bereits im Bett. Gerne hätten wir von ihr noch ein sanftes "Hallooo" gehört.
Boarding, Sicherheits- und Passkontrolle verliefen ohne Probleme. Gate 35 war unser Ziel, welches wir mit der unterirdischen Flughafen-Seilbahn innert kürzester Zeit erreicht haben.
Bald konnten wir das Flugzeug, einen Airbus 340, getauft auf den Namen "Stans" besteigen, das Handgepäck deponieren und zum ersten Mal in unserem doch schon etwas fortgeschrittenen Alter in der Bussines-Klasse uns gemütlich machen. Super!
Pünktlich genau um 22.40 Uhr sind wir vom Gate weggezogen worden und rollten anschliessend zur Startbahn. Plötzlich Verspürten wir starken Schub und die Maschine setzte zum Start an. Auf dem Bildschirm konnte man alles genau beobachten. Die steigende Geschwindigkeit, das Gewinnen an Höhenmetern, die Flugstrecke ab Zürich via Bodensee - Wien - Alma Ata - Indien bis zu unserem ersten Etappenziel, Hong Kong. Die fahrplanmässige Ankunftszeit wäre auf 17.25 Uhr vorgesehen. Doch, wahrscheinlich wegen unserer aerodynamischen Frisur welche uns der Coiffeur von Fiesch, Lothar, im Vorfeld verpasst hat, sind wir bereits um 16.40 Uhr in HKG gelandet. Der Flug war ausserordentlich ruhig, das Kabinenpersonal überaus nett, das Essen sehr gut (Rindsfilet) und der Wein, ein Tessiner Merlot hat das kulinarische Erlebnis abgerundet. Übrigens Fluggeschwindigkeit um die 1000 km/h auf einer Flughöhe von knapp unter 10'000 m.
So haben wir uns anschliessend für eine längere Nacht gemütlich gemacht. Natürlich ist das Bett zu Hause etwas breiter, aber die genossene Ruhe hat uns gut getan. Plötzliches Licht am Morgen hat uns aufgeweckt. Das Kabinenpersonal, welches "im Untergeschoss" in einem Container sich zur Ruhe legen konnte, servierte uns wieder mit viel Freude ein gutes Morgenessen.
Es muss gesagt werden, einen so frischen und guten Fruchtsalat haben wir noch selten in einem Hotel gegessen.
Auch der Flugkapitän war wieder "wach" und hat sich um 16.00 Uhr (Ortszeit) via Mikrofon an uns gewendet, dass der Anflug nach HKG beginnen werde. Wetter in HKG sonnig/bewölkt und 18 Grad. So sanken wir stetig, auf bald nur noch 280 m aber immer noch mit einer Geschwindigkeit von über 300 km/h. Plötzlich ein dumpfer Aufschlag - wir sind gelandet. Herzlichen Dank an die Fluggesellschaft Swiss, es hat alles gestimmt.
Nun ging die Odysse im Flughafen HKG los. Immigration- Control, Gepäck vom Rollband holen. (Beide Koffer eingetroffen). Und nachher zu Schalter A16 oder B16 für die Anmeldung zur Busfahrt ins Hotel. Aber wo sind diese? Nichts ist angeschrieben. Aber wir mit unserem perfekten Englisch haben die Sicherheitsleute angesprochen und wurden nicht enttäuscht. So erhielten wir einen grünen Kleber auf unsere Jacken, einen Gutschein in die Hand und wurden dann etappenweise an weiteres Personal weiter gegeben bis wir schlussendlich bei unserem Airportcouch angekommen waren.
Ja, Linksverkehr, immer noch ein Erbe der Engländer. Gefahren wurde sehr zügig. Auf der Gegenfahrbahn der Autobahn Geschwindigkeitskontrollen - Super! Den Häfen entlang, durch Tunnels, Etwas grösseren Hügeln welche mit Gondelbahnen erreicht werden, Mautstellen und dann die Hochhäuser. Baustellen, Baustellen. Wahnsinnig! Dann wieder Mautstellen für die Fahrt vom Festland durch einen Tunnel auf Hong Kong Island. Mit viel Stau haben wir unser erstes Etappenziel, das Novotel City, erreicht. Einchecken, Zimmerbezug, auspacken und dann Nachtessen. Im hausinternen Italienischen Restaurant haben wir Piccata und Pizza bestellt. Ohne Wein das gute Essen zu geniessen wäre fast eine Sünde gewesen. (Preis pro Glas Rotwein 98 HKD oder umgerechnet CHF 13.--. A propos Die Schweiz ist teuer). Nachher ging's ab ins Bett, hatten wir doch ein gewisses Manko an Schlafen wett zu machen.
Am 12.1.2013 haben wir mit ersten Gehversuchen einen Teil der Stadt Hong Kong erkundet. Inmitten dieser Hochhäuser mussten wir uns aber vorher an der Reception erkundigen in welche Richtung wir zum Wasser gelangen können. So spazierten wir quer über Fussgängerpassagen und Strassen und Plätze Richtung Victoria Harbour. Erstes Gebot beim überqueren der Strassen: LOOK LEFT: Alsdann erreichten wir nach verschiedenen "Leerläufen" ( wegen verschiedenster Baustellen) die Fähre nach Kowloon. Nach einem Rundgang dem Wasser entlang fahren wir mit der Fähre zurück in den Central District. Von da weg mit dem Bus 15C zur Talstation des Peak Trams. Das ist eine Standseilbahn auf den Peak. Hoch gelegen über dem Stadtteil Hong Kong Island. Gebaut von von Roll, Steuerung von Frey Stans. Also doch ein bisschen Heimweh!!!! So eine Standseilbahn mit Doppelgelenkwagen und Breitspur haben wir noch nie gesehen. Oben auf dem Berg trafen wir neben mindestens 16 Rolltreppen von Schindler ein ganzes Einkaufszentrum an, wo Nebst Souvenirs auch Uhren, Kleider, Schuhe und Vieles andere angeboten wird. Vermarktung total. Anschliessend sind wir vom Central District mit einem uralten Doppelstocktram wieder zurück in unsere gegenwärtige Wohnregion gefahren. Wenn wir uns mal auf unserem Stadtplan kurz schlau machen wollten standen schon "Einheimische" neben uns und fragten, ob sie uns behilflich sein könnten. Ja, nett sind diese Leute und dies immer mit einem freundlichen Lächeln.
Heute, am 13.1. sieht unser Ausflugsplan eine Reise auf den Ngong Ping 360 vor. Eine erste Tube-Bahnfahrt ab Wan Chai nach Tung Chung. In der U - Bahnstation Wan Chai sah's fast so sauber aus wie in einem Spital, wirklich. Erste Promblemlösung wie kaufe ich eine Fahrkarte? Selbst ist der Mann und die Frau, wir haben's gekonnt - obwohl nicht so einfach. Mit der U - Bahn nach Central Hong Kong, dann umsteigen in die U - Bahn nach Tung Chung. Endstation dieses Zuges. Eine grosse Menschenmasse hat diesen Zug verlassen. Diese Masse hat sich aber rasch aufgelöst. Zielstrebig sind Maria und ich zur Talstation der Ngong Ping Bahn gegangen. Auch ich musste mich in die Reihe stellen und unsere Fahrkarten kaufen. Wir haben uns den Spass geleistet und sind mit einer Cristal-Gondelbahn hoch auf den Berg gefahren. Fahrzeit 30 Minuten. Über Wasser, Strassen, Meeresbuchten, Wälder und und sind wir gegondelt. In der Kabine haben 10 Personen Platz. Aber der Clou war, dass der Boden der Kabine aus Glas war. Auch für uns etwas Ungewohntes, immer direkt auf den Untergrund und den Talboden zu blicken. Oben an-gekommen trafen wir auch eine totale Vermarktung an. Den Kaffee mit den Muffins genossen wir aber bevor wir einen Spaziergang gemacht haben. Eine übergrosse Buddastatue überwachte die ganze Tourismusszene. Nach der Talfahrt sind wir dann mit dem öV wieder zurück ins Stadtzentrum gefahren. Doch da hat uns der Stadtplan einen Streich gespielt. Wenn man einen Strassennamen kennt, aber nicht genau weiss ob nach links oder nach rechts sich bewegen soll, dann braucht man Zeit. Wir können euch bestätigen, diese Stadt ist gross. Dass wir aber wieder im Hotel sind beweist euch dieser Blog.
Wir bereiten uns vor für den morgigen Flug von Hong Kong nach Auckland. Abflug um 19.25 Uhr und Ankunft in Auckland um 11.25 Uhr. (Jeweils Ortszeiten).
Macht euch keine Sorgen, uns geht's gut. Die Leute verstehen uns und wir meistens auch sie. Eine nächste Info werdet ihr zu einem späteren Zeitpunkt erhalten. Wir wollen ja auch geniessen und nicht nur schreiben.
Häbet's guet und ganz liebe Grüsse an euch alle
Maria (Chin. Malia) und Peter (Chin. Petel)
Um einen allfälligen Stau am Check-in am Flughafen zu umgehen, haben wir am Morgen via Computer eingecheckt. Am späteren Nachmittag des 10. Januars hat uns Walter und Erika mit dem Auto nach Brig gefahren. 4 Personen, zwei Koffern und zwei Rucksäcke haben den Platz des Autos beansprucht.
Der Zug fuhr pünktlich um 16.49 Uhr ab Brig und wir erreichten mit fünf Minuten Verspätung den Bahnhof Zürich Flughafen. Anschliessend haben wir das Gepäck der Fluggesellschaft Swiss zum Transport übergeben. Schon ein bisschen ein komisches Gefühl, zum ersten Mal im Leben eine so grosse und zeitlich auch lange Reise, anzutreten. Andreas hat uns mit seinem Besuch am Flughafen in Zürich die Zeit etwas verkürzt und uns auf andere Gedanken gebracht. Telefonisch verabschiedeten wir uns auch von unserer Schwiegertochter Rosilla. Unsere Enkelin ist ja zu diesem Zeitpunkt bereits im Bett. Gerne hätten wir von ihr noch ein sanftes "Hallooo" gehört.
Boarding, Sicherheits- und Passkontrolle verliefen ohne Probleme. Gate 35 war unser Ziel, welches wir mit der unterirdischen Flughafen-Seilbahn innert kürzester Zeit erreicht haben.
Bald konnten wir das Flugzeug, einen Airbus 340, getauft auf den Namen "Stans" besteigen, das Handgepäck deponieren und zum ersten Mal in unserem doch schon etwas fortgeschrittenen Alter in der Bussines-Klasse uns gemütlich machen. Super!
Pünktlich genau um 22.40 Uhr sind wir vom Gate weggezogen worden und rollten anschliessend zur Startbahn. Plötzlich Verspürten wir starken Schub und die Maschine setzte zum Start an. Auf dem Bildschirm konnte man alles genau beobachten. Die steigende Geschwindigkeit, das Gewinnen an Höhenmetern, die Flugstrecke ab Zürich via Bodensee - Wien - Alma Ata - Indien bis zu unserem ersten Etappenziel, Hong Kong. Die fahrplanmässige Ankunftszeit wäre auf 17.25 Uhr vorgesehen. Doch, wahrscheinlich wegen unserer aerodynamischen Frisur welche uns der Coiffeur von Fiesch, Lothar, im Vorfeld verpasst hat, sind wir bereits um 16.40 Uhr in HKG gelandet. Der Flug war ausserordentlich ruhig, das Kabinenpersonal überaus nett, das Essen sehr gut (Rindsfilet) und der Wein, ein Tessiner Merlot hat das kulinarische Erlebnis abgerundet. Übrigens Fluggeschwindigkeit um die 1000 km/h auf einer Flughöhe von knapp unter 10'000 m.
So haben wir uns anschliessend für eine längere Nacht gemütlich gemacht. Natürlich ist das Bett zu Hause etwas breiter, aber die genossene Ruhe hat uns gut getan. Plötzliches Licht am Morgen hat uns aufgeweckt. Das Kabinenpersonal, welches "im Untergeschoss" in einem Container sich zur Ruhe legen konnte, servierte uns wieder mit viel Freude ein gutes Morgenessen.
Es muss gesagt werden, einen so frischen und guten Fruchtsalat haben wir noch selten in einem Hotel gegessen.
Auch der Flugkapitän war wieder "wach" und hat sich um 16.00 Uhr (Ortszeit) via Mikrofon an uns gewendet, dass der Anflug nach HKG beginnen werde. Wetter in HKG sonnig/bewölkt und 18 Grad. So sanken wir stetig, auf bald nur noch 280 m aber immer noch mit einer Geschwindigkeit von über 300 km/h. Plötzlich ein dumpfer Aufschlag - wir sind gelandet. Herzlichen Dank an die Fluggesellschaft Swiss, es hat alles gestimmt.
Nun ging die Odysse im Flughafen HKG los. Immigration- Control, Gepäck vom Rollband holen. (Beide Koffer eingetroffen). Und nachher zu Schalter A16 oder B16 für die Anmeldung zur Busfahrt ins Hotel. Aber wo sind diese? Nichts ist angeschrieben. Aber wir mit unserem perfekten Englisch haben die Sicherheitsleute angesprochen und wurden nicht enttäuscht. So erhielten wir einen grünen Kleber auf unsere Jacken, einen Gutschein in die Hand und wurden dann etappenweise an weiteres Personal weiter gegeben bis wir schlussendlich bei unserem Airportcouch angekommen waren.
Ja, Linksverkehr, immer noch ein Erbe der Engländer. Gefahren wurde sehr zügig. Auf der Gegenfahrbahn der Autobahn Geschwindigkeitskontrollen - Super! Den Häfen entlang, durch Tunnels, Etwas grösseren Hügeln welche mit Gondelbahnen erreicht werden, Mautstellen und dann die Hochhäuser. Baustellen, Baustellen. Wahnsinnig! Dann wieder Mautstellen für die Fahrt vom Festland durch einen Tunnel auf Hong Kong Island. Mit viel Stau haben wir unser erstes Etappenziel, das Novotel City, erreicht. Einchecken, Zimmerbezug, auspacken und dann Nachtessen. Im hausinternen Italienischen Restaurant haben wir Piccata und Pizza bestellt. Ohne Wein das gute Essen zu geniessen wäre fast eine Sünde gewesen. (Preis pro Glas Rotwein 98 HKD oder umgerechnet CHF 13.--. A propos Die Schweiz ist teuer). Nachher ging's ab ins Bett, hatten wir doch ein gewisses Manko an Schlafen wett zu machen.
Am 12.1.2013 haben wir mit ersten Gehversuchen einen Teil der Stadt Hong Kong erkundet. Inmitten dieser Hochhäuser mussten wir uns aber vorher an der Reception erkundigen in welche Richtung wir zum Wasser gelangen können. So spazierten wir quer über Fussgängerpassagen und Strassen und Plätze Richtung Victoria Harbour. Erstes Gebot beim überqueren der Strassen: LOOK LEFT: Alsdann erreichten wir nach verschiedenen "Leerläufen" ( wegen verschiedenster Baustellen) die Fähre nach Kowloon. Nach einem Rundgang dem Wasser entlang fahren wir mit der Fähre zurück in den Central District. Von da weg mit dem Bus 15C zur Talstation des Peak Trams. Das ist eine Standseilbahn auf den Peak. Hoch gelegen über dem Stadtteil Hong Kong Island. Gebaut von von Roll, Steuerung von Frey Stans. Also doch ein bisschen Heimweh!!!! So eine Standseilbahn mit Doppelgelenkwagen und Breitspur haben wir noch nie gesehen. Oben auf dem Berg trafen wir neben mindestens 16 Rolltreppen von Schindler ein ganzes Einkaufszentrum an, wo Nebst Souvenirs auch Uhren, Kleider, Schuhe und Vieles andere angeboten wird. Vermarktung total. Anschliessend sind wir vom Central District mit einem uralten Doppelstocktram wieder zurück in unsere gegenwärtige Wohnregion gefahren. Wenn wir uns mal auf unserem Stadtplan kurz schlau machen wollten standen schon "Einheimische" neben uns und fragten, ob sie uns behilflich sein könnten. Ja, nett sind diese Leute und dies immer mit einem freundlichen Lächeln.
Heute, am 13.1. sieht unser Ausflugsplan eine Reise auf den Ngong Ping 360 vor. Eine erste Tube-Bahnfahrt ab Wan Chai nach Tung Chung. In der U - Bahnstation Wan Chai sah's fast so sauber aus wie in einem Spital, wirklich. Erste Promblemlösung wie kaufe ich eine Fahrkarte? Selbst ist der Mann und die Frau, wir haben's gekonnt - obwohl nicht so einfach. Mit der U - Bahn nach Central Hong Kong, dann umsteigen in die U - Bahn nach Tung Chung. Endstation dieses Zuges. Eine grosse Menschenmasse hat diesen Zug verlassen. Diese Masse hat sich aber rasch aufgelöst. Zielstrebig sind Maria und ich zur Talstation der Ngong Ping Bahn gegangen. Auch ich musste mich in die Reihe stellen und unsere Fahrkarten kaufen. Wir haben uns den Spass geleistet und sind mit einer Cristal-Gondelbahn hoch auf den Berg gefahren. Fahrzeit 30 Minuten. Über Wasser, Strassen, Meeresbuchten, Wälder und und sind wir gegondelt. In der Kabine haben 10 Personen Platz. Aber der Clou war, dass der Boden der Kabine aus Glas war. Auch für uns etwas Ungewohntes, immer direkt auf den Untergrund und den Talboden zu blicken. Oben an-gekommen trafen wir auch eine totale Vermarktung an. Den Kaffee mit den Muffins genossen wir aber bevor wir einen Spaziergang gemacht haben. Eine übergrosse Buddastatue überwachte die ganze Tourismusszene. Nach der Talfahrt sind wir dann mit dem öV wieder zurück ins Stadtzentrum gefahren. Doch da hat uns der Stadtplan einen Streich gespielt. Wenn man einen Strassennamen kennt, aber nicht genau weiss ob nach links oder nach rechts sich bewegen soll, dann braucht man Zeit. Wir können euch bestätigen, diese Stadt ist gross. Dass wir aber wieder im Hotel sind beweist euch dieser Blog.
Wir bereiten uns vor für den morgigen Flug von Hong Kong nach Auckland. Abflug um 19.25 Uhr und Ankunft in Auckland um 11.25 Uhr. (Jeweils Ortszeiten).
Macht euch keine Sorgen, uns geht's gut. Die Leute verstehen uns und wir meistens auch sie. Eine nächste Info werdet ihr zu einem späteren Zeitpunkt erhalten. Wir wollen ja auch geniessen und nicht nur schreiben.
Häbet's guet und ganz liebe Grüsse an euch alle
Maria (Chin. Malia) und Peter (Chin. Petel)
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